DR. STEFAN FROSCHAUER

Ihr Handspezialist in Linz




DIAGNOSE UND ANAMNESE

Ich behandle keine Röntgenbilder oder Befunde. Ich behandle die Menschen dahinter. Daher ist mir eine umfassende Anamnese und klinische Untersuchung sehr wichtig. Nur wenn man die Bedürfnisse und Anforderungen der PatientInnen kennt und alle nötigen Befunde hat, kann man einen individualisierten, spezifischen Behandlungsplan erstellen. Deshalb lege ich besonderen Wert auf ein ausführliches Anamnesegespräch und eine genaue Untersuchung. Für weiterführende Untersuchungen arbeite ich eng mit erfahrenen Radiologen, Rheumatologen und Neurologen zusammen.




THERAPIE

Für mich gibt es kein Patentrezept für eine Erkrankung. Ich erstelle für Sie einen individuellen Behandlungsplan anhand Ihrer persönlichen Bedürfnisse und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Nicht alles muss immer operiert werden. In vielen Fällen ist eine konservative Therapie der Weg zur Besserung – ob Ergotherapie, Mesotherapie oder Schienen- und Infiltrationsbehandlung. Sollte eine Operation aber unumgänglich sein, können Sie auf meine langjährige operative Erfahrung zählen. Komplexe Eingriffe führe ich im Kepler-Universitätsklinikum durch. So kann ich Ihnen bestmögliche Betreuung garantieren.




NACHBETREUUNG

Auch die beste Operation hilft nicht, wenn die Nachbetreuung nicht optimal funktioniert. Daher lege ich großen Wert darauf Sie auch nach einem Eingriff bis zum Abschluss der Behandlung persönlich zu betreuen. Das beinhaltet natürlich auch die enge Kooperation mit Ergo- und Physiotherapeuten, mit denen ich mich während der Behandlung und Rehaphase ständig austausche.




Über DR. STEFAN FROSCHAUER

Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich klinisch und wissenschaftlich intensiv mit der Handchirurgie- der für mich faszinierendsten medizinischen Disziplin.


kARPALTUNNELSYNDROM

Eine der häufigsten Erkrankungen an der Hand ist das Carpaltunnelsyndrom. Durch eine Bedrängung des Medianusnerven am Handgelenk kommt es zu Schmerzen und Gefühlsstörungen. Zumeist ist eine Durchtrennung des Carpalbandes nötig und hilfreich um wieder ausreichend Platz zu schaffen und dem Nerven die Möglichkeit zu geben sich zu erholen. Derartige Eingriffe sollten stets unter Lupenbrillensicht erfolgen um keine Verletzung der empfindlichen Strukturen zu riskieren.




SCHNELLENDER FINGER

Der Schnappfinger wird verursacht durch eine Enge der Ringbänder der Hand. Dies bedingt, dass die Beugesehne nicht mehr frei gleiten kann und es zu einem schmerzhaften Schnappen bei der Beugung der Finger kommt. Zur Therapie kommen sowohl konservative als auch operative Maßnahmen zur Anwendung. Wichtig ist es dabei der Sehne wieder ausreichend Platz zum Gleiten zu bieten und die begleitende Entzündung zu behandeln.




GANGLION

Das Ganglion oder auch Überbein kommt typischerweise am Handgelenk oder am Handrücken vor. Es kann aber auch die Finger betreffen. Zumeist liegt eine Bindegewebsschwäche der Gelenkskapsel oder der Sehnenhüllen vor. Diese wölbt sich vor und bildet flüssigkeitsgefüllte Hüllen. Durch den Druck kommt es häufig zu Schmerzen bei der Bewegung. Außerdem können Ganglien ästhetisch störend sein. Bei der Entfernung solcher Ganglien ist genaue Kenntnis der anatomischen Strukturen unabdingbar, da oft sensible Strukturen in der Nähe des Ganglions verlaufen. Des Weiteren muss ein Ganglion immer histologisch aufgearbeitet werden.




NERVENKOMPRESSION
SYNDROM


Neben dem bekanntesten Nervenkompressionssyndrom, dem Carpaltunnelsyndrom, gibt es noch weitere Erkrankungen der Nerven. Das Ulnarisrinnensyndrom des Ellennervens oder das Wartenbergsyndrom des Speichennervens sind eher unbekannt, verursachen aber häufig Schmerzen und Gefühlsstörungen. Von großer Bedeutung ist die exakte Diagnose, die klinisch, radiologisch und elektroneurographisch gestellt wird.




MORBUS DUPUYTREN

Landläufig wird der Morbus Dupuytren auch als Wikingerkrankheit bezeichnet. Fälschlicherweise wird manchmal angenommen, dass es sich um Sehnenverkürzungen handelt. Tatsächlich verursacht jedoch eine Verdickung von Bindegewebe eine Kontraktur der Finger, die ein Strecken unmöglich macht. Als Therapie kommen sowohl eine Nadelfasziotomie (Durchtrennung der Stränge mittels Nadel durch die Haut) als auch eine offene Operation in Frage, jeweils abhängig vom Ausmaß der Erkrankung. Operationen dürfen niemals ohne vergrößernde Sehhilfen durchgeführt werden, da sonst wichtige Strukturen wie Nerven und Gefäße der Hand massiv gefährdet sind.




RHIZARTHOSE

Als Rhizarthrose bezeichnet man die Arthrose des Daumensattelgelenkes, eines einzigartigen Gelenkes an der Basis des Daumens. Dem Daumen wird in der Funktion der Hand eine besondere Bedeutung zuteil - er ermöglicht das Greifen. Daher ist die Rhizarthrose eine äußerst unangenehme Erkrankung. Sie entsteht meist durch feinmotorische Überbelastung. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig. Im Anfangsstadium können konservative Therapien ausreichen, mit Fortschreiten der Erkrankung können neuartige Stammzellentherapien und Operationen zur Anwendung kommen. Die modernste Technik der operativen Behandlung stellt der künstliche Gelenksersatz dar.




Über DR. STEFAN FROSCHAUER

Mein Schwerpunkt liegt neben den klassischen handchirurgischen Eingriffen, wie Karpaltunnelsyndrom und Morbus Dupuytren, vor allem im Bereich der Rhizarthrose und der Handgelenkschirurgie.


HANDGELENKS- UND FINGERGELENKSARTHROSE

Arthrose bedeutet Abnützung eines Gelenkes. Die schützende Knorpelschicht ist aufgerieben und Knochen reibt auf Knochen, was zu Schmerzen, Bewegungseinschränkung und Kraftminderung führt. Die Ursachen sind vielfältig – erbliche Faktoren, jahrelange Überbelastung oder Verletzungen in der Vergangenheit. Jedes Gelenk (Handgelenk, Fingergelenke) kann betroffen sein und die Therapie richtet sich nach Art und Fortschreiten der Erkrankung sowie den individuellen Bedürfnissen. Das Spektrum reicht von der konservativen Therapie und schmerzausschaltenden Operationen bis hin zu komplexen Knocheneingriffen und zur Versorgung mit künstlichen Gelenken oder Versteifungen. Arthrosenchirurgie sollte aber auf jeden Fall in die Hände erfahrener Handchirurgen gelegt werden.




TENNIS UND GOLFERELLBOGEN

Der Tennis- und der Golferellbogen werden auch Epicondylits genannt. Durch Über- oder Fehlbelastung kann es zu Entzündungen der Ansätze der Unterarmmuskeln am Ellbogen kommen. Sehr oft handelt es sich um eine Kettenerkrankung, deren Ursprung gar nicht direkt am Ellbogen liegt, sondern weiter oben am Körper zu suchen ist, etwa in der Halswirbelsäule. Genau dieser Umstand muss in der Diagnostik und der Therapieplanung berücksichtigt werden. Oft ist eine konservative Therapie der Schlüssel zum Erfolg – sofern der eigentliche Auslöser der Erkrankung behandelt wird.




RHEUMA

Rheumatische Erkrankungen führen häufig zu schweren Entzündungen an Gelenken und Weichteilen der Hand. Im Endstadium kann es zu massiven Fehlstellungen der Finger und zur vollständigen Unbrauchbarkeit der Hand kommen. Die Therapie von rheumatischen Erkrankungen muss immer interdisziplinär erfolgen. Das bedeutet, dass ein zufriedenstellendes Ergebnis nur dann erreicht werden kann, wenn die behandelnden Rheumatologen und Handchirurgen eng zusammenarbeiten und einen individuellen Behandlungsplan erstellen und auch in der Nachbetreuung kooperieren.




SPEICHENBRÜCHE

Speichenbrüche sind die häufigsten Frakturen der oberen Extremität. Die Erstversorgung erfolgt in der Regel in einem Krankenhaus. In ca. der Hälfte der Fälle kann eine Behandlung im Gips erfolgen. Ist allerdings die Gelenksfläche betroffen kann eine Fehlverheilung zu schwerwiegenden Folgeschäden führen. Dann ist die operative Versorgung notwendig, um die anatomischen Verhältnisse wiederherzustellen. Speichenbrüche werden oft unterschätzt. Ihre Behandlung sollte unbedingt von einem spezialisierten Handchirurgen durchgeführt werden. Dies beinhaltet die Indikationsstellung, die OP und natürlich auch die Nachbehandlung.




FEHLBILDUNGEN

Fehlbildungen an der Hand können in ihrem Ausmaß stark variieren. Oft handelt es sich um angeborene Verdickungen der Sehnenringbänder, die die Bewegung einschränken. Aber auch komplette oder teilweise Verwachsungen der Finger oder Verkürzungen einzelner Knochen kommen häufig vor. Für die Behandlung solcher Erkrankungen bedarf es umfassendes Wissen der Handfunktion, der Anatomie und der Handentwicklung. Wenn eine Operation nötig ist wird darauf Wert gelegt ein sowohl funktionell als auch ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen.




KAHNBEINBRUCH

Das Kahnbein ist ein kleiner Knochen der Handwurzel, mit allerdings großer Bedeutung für die Funktion des Handgelenkes. Verletzungen können leicht übersehen werden und durch die besonderen anatomischen Gegebenheiten neigen Kahnbeinbrüche zur Fehlverheilung und zur sogenannten Falschgelenksbildung. Dies wiederum kann zur Instabilität im Handgelenk und zum Zusammenbruch des Handwurzelgefüges führen, was wiederum in Arthrose, Schmerzen und Funktionsunfähigkeit mündet. Daher ist es wichtig Kahnbeinbrüche schnell zu erkennen, sie richtig konservativ oder operativ zu versorgen und bereits eingetretene Falschgelenksbildungen zu rekonstruieren. Dafür kann es sogar nötig sein Knochen von anderen Körperregionen, zum Beispiel Knie oder Becken, zu transplantieren.




SEHNENCHIRURGIE

Egal ob frische Sehnendurchtrennungen oder veraltete Risse, sie alle verhindern eine normale Bewegungsfähigkeit der Hand und Finger. Eine gerissene Sehne wirkt wie ein gerissener Faden einer Marionette und macht das zu bewegende Glied unbenutzbar. Um wieder eine Funktion herzustellen, können verschieden Techniken zur Anwendung kommen. Manchmal ist eine direkte Naht möglich, manchmal müssen Sehnen verlagert oder gar von anderen Körperstellen transplantiert werden. All diese Techniken vereint, dass sie chirurgisch sehr komplex und fordernd sind und eine straffe Nachbehandlung erfordern, die sowohl Chirurg, Therapeut aber auch den PatientInnen viel abverlangen.




MOTORISCHE ERSATZOPERATIONEN

Nach Verletzungen, vor allem von Nerven, kann es vorkommen, dass die Handfunktion durch gelähmte oder zerstörte Muskeln nicht mehr gewährleistet ist. Dann kann es nötig werden durch Umlagerung von Muskeln und Sehnen wieder Streck- oder Beugefähigkeit zu rekonstruieren.